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Der Mondkalender
Vor Jahrhunderten entwickelte sich in den verschiedensten Kulturen unterschiedliche Kalender, wie Adventskalender,
Sportkalender, Christliche Kalender und viele andere. Menschen heutzutage planen alles über einen Terminkalender, oder auch die Uhrzeit. Einen reinen Mondkalender, der den Verlauf des Mondes und seinen Neu- bzw. Vollmond als Grundlage beinhaltete, entstand erstmalig unter den Sumerern, ca. 3000 Jahre vor Chr. Geburt. Dieser Kalender wurde durch die Muslime ausgearbeitet und bis heute genutzt. Im reinen Mondkalender, haben die einzelnen Monate im Wechsel zwischen 29 und 30 Tagen. Ein Jahr ist also nach dem Mond berechnet nur 354 Tage lang. Im Sonnenkalender wiederum kommen wir auf 365 bzw. 366 Tage pro Jahr.
Das die Muslime diesen Kalender immer noch in ihrer religiösen Abhängigkeit nutzen, kann man an den unterschiedlichen Tagen der Fastenzeit erkennen. Diese sind von einem auf das andere Jahr immer unterschiedlich. Der Mondkalender der heute genutzt wird in den westlichen Breitengraden, ist eine Mischung aus Mondkalender und Bauernkalender. Im Mittelalter beobachteten die Menschen die in der Land- und Forstwirtschaft tätig waren über Jahrhunderte den Verlauf der Jahreszeiten und den Verlauf des Mondes. Diese Verbindung zur Natur, brachte verschiedenste Erkenntnisse im Bereich der Agrarwirtschaft mit sich. So sollte man wenn möglich Bäume deren Holz zur Weiterverarbeitung bestimmt waren, erst acht Tage nach dem Dezember-Neumond fällen. Dieses sollte garantieren, das sich das Holz nicht mehr verzieht. Von dieser Art der Beobachtung oder Regeln gibt es im landwirtschaftlich orientierten Mondkalender noch vieles mehr. Über die Berechnung des Mondkalenders gibt es in der heutigen Zeit immer mehr Unstimmigkeiten.
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